Heute wurde der Fischbestand im See untersucht. Die Stadt Marl hat eine Datenerhebung in Auftrag gegeben, um Erkenntnisse über die Fischarten im Gewässer zu gewinnen. Die Untersuchung ist ein Teil der langfristigen ökologischen Beobachtung des Sees.
Dieser wurde mit Hilfe von Stellnetzen in kleinere Areale aufgeteilt, die nach und nach abgearbeitet wurden. Mit zwei Booten und einem Elektro-Kescher fing man die Fische, sammelte und identifizierte sie, trug sie in Listen ein.
Die Gänse nahmen die Aktion gelassen und wichen in den jeweils anderen Teil des Sees aus. Da sie sich aber nicht über die Schwimmer der Netze trauten, liefen sie über Land oder flogen davon.
Haubentaucher stoppten ebenfalls an den Netzen und waren leider einige Stunden von ihrem Nest auf der anderen Seite getrennt, in dem seit Tagen scheinbar wieder gebrütet wird. Ob die Unterbrechung Auswirkungen hat, bleibt abzuwarten. Gibt es junge Haubentaucher, berichten wir hier.

